GORDIS - Software für komplexe IT-Migrationen und Rechenzentrumsumzüge

Die Komplexität unserer modernen, hochgradig vernetzten und heterogenen IT-Landschaften stellt uns vor enorme Herausforderungen. Dies wird insbesondere bei komplexen Migrationen oder ganzen Rechenzentrumsumzügen deutlich, bei denen wir tief in die bestehende Umgebung eingreifen und gerade dadurch Gefahr laufen, kritische Abhängigkeiten zu übersehen. Wird allerdings dieses Abhängigkeitsgefüge im Verlauf des Projektes ignoriert, führt dies zu unbeabsichtigten und mitunter drastischen Nebenwirkungen. Dazu gehören ungeplante Systemausfälle, Kostenüberschreitungen und logische Fehler im Zusammenspiel mehrer Komponenten, die Imageschäden oder sogar Schadensersatzforderungen nach sich ziehen können.

Daher ist es erforderlich, eine Herangehensweise zu wählen, die die Vielzahl von Bereichen eines Rechenzentrums (Server, Kabel, Applikationen, Betriebssysteme, Netzwerkkomponenten, Speicherinfrastrukturen, Geschäftsprozesse, organisatorische und kaufmännische Schnittstellen) zu einem einheitlichen Ganzen zusammenführt und die weitere Planung daran ausrichtet. Doch genau darin besteht das Problem! Wie sehen wir das Ganze im Vielen, ohne die für uns wichtige Detailschärfe zu verlieren?

Genau hier setzt die Software GORDIS an. Auf der Basis eines ganzheitlichen Datenmodells werden die unterschiedlichen Bereiche zu einem sinnvollen Ganzen vernetzt.

Mit GORDIS lassen sich große Datenmengen zu einem einheitlichen Bild verdichten, ohne die notwendige Detailtiefe (wie Kabelnummern,
Server-Typen, Betriebssysteme, Netzwerkkonfigurationen etc.) zu verlieren und dabei ganze Abhängigkeitsketten transparent herausarbeiten.

Darüber hinaus schafft es die vernetzte Struktur von GORDIS, zwischen scheinbar unabhängigen „Welten“ hin und her zuspringen. So sprechen die IT-Abteilungen in der Regel von Servern und Systemen, während die Fachabteilungen von Geschäftsprozessen und Diensten reden,
die bei einer Migration betroffen sind. GORDIS bündelt diese beiden Welten in einem einheitlichen Datenmodell, so dass für alle vom Projekt Betroffenen nachvollziehbare Planungsdokumente erstellt werden können.

Nachdem so die Vielzahl der Puzzlestücke zu einem einheitlichen Bild verdichtet wurden, ermöglicht GORDIS nun eine gezielte Analyse der Abhängigkeiten, die Zusammenstellung von sinnvollen Migrations- und Umzugsobjekten (d.h.: Clustern von logischen oder physikalischen Elementen, die als Einheit behandelt werden müssen), die Einbindung aller betroffenen Organisationseinheiten unabhängig, ob IT, Fachabteilungen oder externe Gewerke, und die automatische Erstellung von operativen Checklisten sowie Planungsunterlagen.

GORDIS kann darüber hinaus Fragestellungen beantworten, an denen herkömmliche Werkzeuge scheitern, wie etwa:

Welche Geschäftsprozesse und Organisationsabteilungen sind betroffen, wenn eine beliebige Komponente ausfällt?

Welches sind die logischen und physischen Komponenten, Dienste und Schnittstellen, die zur Aufrechterhaltung eines Geschäftsprozesses unabdingbar sind?

GORDIS hat zudem eine rekursive Struktur: Zu jedem Zeitpunkt können neue Informationen eingepflegt oder bestehende geändert werden. Dadurch entsteht im Verlauf des Projektes ein immer genaueres Abbild der System- und Organisationslandschaft. Die vernetzte Struktur von GORDIS stellt sicher, dass diese Änderungen automatisch durch alle Planungsdokumente kaskadieren und wir immer mit der aktuellen Datenbasis arbeiten. Auf diese Weise lassen sich Abweichungen zwischen unserer Planung und den sich lebendig entwickelnden Daten vermeiden.

Mit diesem ganzheitlichen Ansatz schafft es GORDIS, den Gordischen Knoten in Migrations- und Umzugsprojekten zu zerschlagen!

GORDIS entstand aus einem komplexen Umzugsprojekt für einen international tätigen Maschinenbauer, in dessen Verlauf die gesamte Konzern-IT erfolgreich und ohne Zwischenfälle in ein neues Rechenzentrum verlagert wurde. Es ist damit ein Tool von Praktikern für Praktiker.

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